Gefeierte Premieren in München im Staatstheater am Gärtnerplatz: als Prof. Higgins in MY FAIR LADY und für den KLANG DER UNGESPIELTEN TÖNE, szen. Konzertlesung mit Konstantin Wecker  (beides s.u.)

 

Michael Dangl als Dieter West in der laufenden Staffel der ORF-"Vorstadtweiber"

 

 

 

 

 

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Michael Dangl und Maria Köstlinger als Franz und Henriette Alt
Es grünt so grün >
< My Fair Lady (München, Staatstheater am Gärtnerplatz) (Premiere)
am 14.02.2018, um 12:00

Interviews

Cornelia Froboess,Konstantin Wecker & Michael Dangl ...

Ab Faschingsdienstag zeigt das Staatstheater am Gärtnerplatz eine Neuinszenierung des Musicals „My Fair Lady“

Obwohl uns der Winter noch fest im Griff hat, grünt es am Gärtnerplatz schon ziemlich grün. Am Faschingsdienstag kommt dort Frederick Loewes Musical „My Fair Lady“ neu heraus. Josef E. Köpplinger inszeniert. Michael Dangl singt und spielt den Sprachprofessor Henry Higgins, Cornelia Froboess ist seine Mutter. Sie war die Eliza in der legendären Inszenierung von August Everding, die 1984 am gleichen Ort herauskam.

AZ: Frau Froboess, Sie gehörten damals zum Ensemble der Kammerspiele. Musste Sie August Everding zur Eliza am Gärtnerplatz überreden?

CORNELIA FROBOESS: Mein Mann, Hellmuth Mathiasek, war strikt dagegen, dass ich spiele. Er war Intendant des Gärtnerplatzthaters. Sein Prinzip war: „Verheiratete kommen mir nicht auf die Bühne“. Everding blieb stur: Er wollte die Inszenierung am Gärtnerplatz aber nicht ohne mich machen. Da musste mein Mann klein beigeben.

Es waren noch weitere Kollegen von den Kammerspielen dabei.

Helmut Griem spielte den Professor Higgins, Lambert Hamel war Elizas Vater Doolittle. Die beiden waren ganz jungfräulich: Für sie war es das erste Musiktheater. Beide hatten Schwierigkeiten mit den vielen Unterbrechungen bei den Proben, die durch das Zusammenwirken mit Chor und Orchester passieren.

Die Aufführung war ein riesiger Erfolg.

Sie lief fast zehn Jahre. An meinen 50. Geburtstag habe ich die Rolle der Eliza abgegeben.

MICHAEL DANGL: Ich fange hier mit 50 an. Warum hast Du damals aufgehört?

FROBOESS: Ich habe Spagat gemacht und bin über die Sessel geklettert. Ich kam mir in meinem Alter ein bisschen vor wie Marika Rökk und dachte: Das ist fürchterlich. Deshalb habe ich die Rolle nicht mehr gespielt.

Herr Dangl, wann trifft Professor Higgins in „My fair Lady“ seine Mutter?

Zum ersten Mal beim Pferderennen in Ascot. Es ist der erste Test für Eliza, ihr erster Auftritt in der Öffentlichkeit.

Higgins wettet mit Oberst Pickering, dass er es schafft, innerhalb von sechs Monaten aus dem Blumenmädchen Eliza eine Lady zu machen.

Eliza hat es zwar schon geschafft, „Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen“ korrekt auszusprechen. Aber es ist ein Vabanque-Spiel, das Higgins riskiert, um der guten Gesellschaft, mit der er nichts zu tun hat, eins auszuwischen. Mit dem Risiko bestraft er sich selbst. Sozusagen eine Rundumbestrafung.

Die Mutter hat noch einen Auftritt nach der Pause.

Das zweite Mal komme ich um Hilfe angelaufen. Eliza ist weg – aus mir unverständlichen Gründen. Zu meiner Überraschung sitzt sie dann bei meiner Mutter. Die beiden sind beste Freundinnen. Etwas Schlimmeres kann man einem Mann nicht antun.
FROBOESS: Ich würde nur gern wissen, wer dein Vater ist. Die Higgins hat keinen Mann.

DANGL: Das hat vielleicht auch mit der Biografie von George Bernard Shaw zu tun, von dem die Vorlage zu „My Fair Lady stammt. Sein Vater war Trinker. Er musste als Dreijähriger zusehen, wie seine Mutter ein Verhältnis mit ihrem Musiklehrer angefangen hat. Shaw hat lange mit seiner Mutter zusammengelebt und wurde erst spät – mit 28 Jahren – von einer Freunding seiner Mutter entjungfert.

Sie spielen einen Sprachforscher. Das ist doch irgendwie jeder Schauspieler.

Es ist unser Glück, dass wir uns ein ganzes Leben sich mit der Sprache beschäftigen und in den schönsten Texten der Weltliteratur ausdrücken dürfen. Es ist auch schön, etwas am Leben zu erhalten, was sonst keinen so großen Stellenwert zu haben scheint.

Higgins muss seiner Eliza den Dialekt abgewöhnen, um sie gesellschaftsfähig zu machen.

FROBOESS: Heute wäre das kein Skandal. Jeder spricht Bairisch, Sächsisch oder berlinert, wie er mag.

DANGL: Die Handlung von „My Fair Lady“ kann man nur vor dem Hintergrund des Klassenbewusstseins in England verstehen. Es ist bis heute sehr stark.

Frau Froboess, in Josef E. Köpplingers Neuinszenierung spricht die Eliza bairisch. Haben Sie damals berlinert?

Das war damals die übliche Fassung. Es ist auch die Sprache, in der ich zu Hause bin. Wenn ich bairisch sprechen würde, käme mir das anmaßend vor.

Was wäre als Eliza Ihr Dialekt, Herr Dangl?

Wenn ich die Eliza spielen würde, wäre Sprache das letzte Problem. Ich bin Salzburger. Das ist der neutralste aller österreichischen Dialekte. Außerdem habe ich viel in Deutschland gespielt. Aber ich bin schon froh, dass ich nicht in München bairisch sprechen muss.

Fällt Ihnen das Singen schwer?

FROBOESS: Er macht das gigantisch! Da tun sich andere Schauspieler weniger leicht.

DANGL: Alle beneiden mich um meine Mutter, wenn ich erzähle, dass ich hier mit dir spiele. Ich habe Musicaldarsteller lange bewundert, wusste aber vor meiner Zaza in „La Cage aux folles“ nicht, wie schwer das sein kann. Die Rolle des Professors Higgins wurde allerdings für den Schauspieler Rex Harrison komponiert, der nicht singen wollte. Die Partie ist deshalb auch im Sprechgesang zu bewältigen.

Frau Froboess, Ihre Gesangs-Vergangenheit ist nicht unbekannt. War die „Lady“ Ihr erstes Musical?

FROBOESS: Ja. Es war auch die letzte: Ich habe danach auch nur einzelne Nummern in Fernsehshows gesungen. Bei den Proben für „My Fair Lady“ habe mich lange gewundert, dass bei den Proben kein Orchester, sondern nur ein Klavier im Graben sitzt. Aber mein Mann meinte, wir würden das schon hinkriegen, wenn das Orchester bei den Endproben dazukommt.

DANGL: Hattet ihr damals Mikrofone?

FROBOESS: Nein.

Ich mag verstärkte Vorstellungen nicht besonders.

DANGL: Mir wird es auch oft zuviel. Bei Lesung kommt als erstes jemand, der einem so ein Ding umhängt. Man tut auch der Hörgewohnheit der Zuschauer damit nichts Gutes.

Premiere: Faschingsdienstag, 19.30 Uhr (ausverkauft)

 

Konstantin Wecker und Michael Dangl über „Der Klang der ungespielten Töne“ im Gärtnerplatztheater

Der Roman des Münchner Liedermachers handelt von Musik – und Stille. Der Schauspieler und Autor Michael Dangl hat eine Version von Konstantin Weckers „Der Klang der ungespielten Töne“ für drei Sprecher, Violoncello und Orchester erstellt. Premiere ist heute abend im Gärtnerplatztheater.

AZ: Herr Wecker, Herr Dangl, wie lange kennen Sie sich schon?
KONSTANTIN WECKER: Du bist schon lange ein begeisterter Besucher meiner Konzerte.
MICHAEL DANGL: Es war anfangs eine einseitige Beziehung. Ich war zehn oder zwölf, als mich mein Vater zum ersten Wecker-Konzert mitgenomen hat. Vor 30 Jahren haben wir uns kennengelernt. Wir hatten immer mal gute Gespräche, aber akut wurde die Zusammenarbeit seit zwei, drei Jahren.
WECKER: Ich habe Dich öfter als Schauspieler im Theater an der Josefstadt gesehen, wußte aber lange nicht, dass Du so ein sauguter Autor bist. Ich habe ihm erzählt, dass ich den „Klang der ungespielten Töne“ immer als eine Art „Kontrabaß“ gesehen habe: als ein Stück, dass man allein mit einem Klavier auf der Bühne aufführen kann.

Am Gärtnerplatz ist es eine Nummer größer – mit Orchester und dem Dirigenten Andreas Kowalewitz im Graben.
DANGL: Ich glaube, dass das Buch noch ein paar Verwandlungen erleben wird, etwa als Filmstoff. Hier haben wir den Luxus, es auf der Bühne eines Musiktheaters mit Orchester zu machen – und mit dem Autor als Schauspieler.

Die Geschichte dreht sich um den Musikbetrieb. Spielen Sie sich selbst, Herr Wecker?
WECKER: Das Buch ist zu großen Teilen autobiografisch. Auch mein Vater kommt darin vor: Ich habe mit ihm als Kind das ganze Opernrepertoire durchgesungen – mit mir in den Frauenrollen, bis der Stimmbruch kam. Daher rührt meine unbändige Liebe zur italienischen Oper, deren Melodienreichtum mich bis heute beeinflusst. Dann treffe ich im Buch einen gewissen Karpoff – ab da ist es Fikton. Der wird mein Lehrmeister. Die Geschichte hat aber insofern mit mir zu tun, als die Hauptfigur erreicht, was ich noch nicht geschafft habe.

Und was ist das?
WECKER: Einen metaphysischen Zugang zur Musik, den im Buch ein Zitat von Arvo Pärt beschreibt. Es geht da um einen Zustand, in dem der Künstler alles in sich trägt und in dem er nichts mehr schaffen muss.

Daher gibt es neben italienischer Opernmusik, Brahms und Mahler auch etwas von Pärt.
WECKER: Am Ende spielen wir „Spiegel im Spiegel“. Das ist eine moderne Musik, die mich wegen ihrer Spiritualität fasziniert.

Aber auch die Stille spielt eine wichtige Rolle.
DANGL: Als Voraussetzung, zu sich zu kommen. Man muss weit gehen, um Stille zu erleben. Wir leiden an einer akustischen Umweltverschmutzung. Theater sind wie Kirchen eigentlich gute Orte für Stille, aber auch da surren überall Lampen und Computer.

Wecker spielt sich anscheinend selbst. Was machen Sie auf der Bühne, Herr Dangl?
DANGL: Nein, ich spiele eher Wecker, Konstantin spielt seinen Vater und diesen mystischen Musiklehrer. Mich hat der Roman berührt, weil er von den Gefährdungen eines Künstlers in einer Welt handelt, die nach dem schnellen Erfolg schielt, und der mit Hilfe von Karpoff aus dieser Sphäre wieder hinausfindet.

Singen Sie Puccini und Verdi?
WECKER: Das würde ich nicht wagen. Ich fange an und überlasse das dem Tenor. Sonst singe ich gar nicht. Es kommen auch keine Wecker-Lieder an dem Abend vor. Ein wunderbarer Zwölfjähriger, der zufällig auch Konstantin heißt, macht das gleich, was ich in diesem Alter gemacht habe und singt die „Traviata“, wenn ich von meiner Jugend erzähle.

Sind Sie jemals zuvor im Gärtnerplatztheater aufgetreten?
WECKER: Ende der 1950er Jahre, in Benjamin Brittens „Wir machen eine Oper“. Da hatte ich drei Sätze zu singen und bekam Applaus aus der Proszeniumsloge.
Ich habe mich schon öfter über Ihre Musicals geärgert und mich gefragt, warum Sie nicht ein Stück machen, das mit dem Lebensgefühl ihrer Generation zu tun hat.
WECKER: Wir sind dran.

Premiere 26. Januar, wieder am 7. Februar und 1. März, 19.30 Uhr im Staatstheater am Gärtnerplatz. Restkarten, 10 bis 30 Euro, Telefon 2185 1920

 

 

Michael Dangl im Interview: Harte Abrechnung ohne Backhendl 

 

Ernst Lothar, Direktor des Theaters in der Josefstadt, musste vor den Nazis nach Amerika fliehen, wo er den großen Roman "Der Engel mit der Posaune" schrieb. Anhand der Geschichte einer Familie von Klavierbauern erzählt er von den Umwälzungen, die zum Ende der Monarchie und schließlich zur Machtübernahme der Nazis führten. 1948 wurde das Buch mit Paula Wessely, Attila und Paul Hörbiger und Oskar Werner verfilmt.

Das Theater in der Josefstadt bringt die Dramatisierung zur Uraufführung, Michael Dangl spielt den Patriarchen Franz Alt.

KURIER: Sie haben im Mai und Juni schon an dem Stück geprobt, jetzt im August wieder – das ist ein ungewöhnlich intensiver Probenprozess.

Michael Dangl: Das ist die Dramatisierung eines großen Romans und besteht aus vielen kurzen Szenen. Da muss man darauf achten, dass das Spielen im Vordergrund bleibt und nicht die Verwandlungen. Das ist kein fertiges Stück – sondern für alle Beteiligten ein Erkundungsprozess.

Haben Sie den berühmten Film gesehen?

Es war wie bei "The King’s Speech" – ich habe den Film gesehen, bevor ich wusste, dass ich die Rolle spielen werde. Ich hätte ihn mir sonst nicht angeschaut, weil ich lieber meine eigenen Fantasien entwickle. Dann erst habe ich das Buch gelesen – ich wusste nicht, was das für ein großartiger Roman ist! Der Film hat einen viel verklärenderen Gestus. Das liegt aber auch an der Zeit, in der der Film entstanden ist, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, da gab es eine Sehnsucht .... ein Land, das nicht mehr existierte, hat sich neu formiert. Der Roman ist viel härter, viel gnadenloser. Eine so schonungslose Abrechnung mit dem österreichischen Wesen wie bei Lothar habe ich nie gelesen.

Auch nicht bei Josef Roth?

Josef Roth – der für mich sowieso einzigartig ist – lebte in einer Verschmelzung mit dem Altösterreichischen, von der er sich nicht lösen konnte. Obwohl auch Josef Roth und Stefan Zweig emigrieren mussten, hatte nur Lothar wirklich den Blick von außen – er schreibt aus einer größeren Distanz.

Findet sich diese Härte auch in der Bühnenfassung?

Ja, vor allem in den Figuren der jüngeren Generation. An ihnen sieht man, wie diese Welt dieser Klavierbauer-Dynastie im Haus an der Seilerstätte untergeht. Hier wird auch nichts verklärt. Bei Lothar "backhendlt" es nicht – man sagt sich: Gott sei Dank ist diese Zeit vorbei. Wir sind kein Film, wir haben andere Mittel – wir stellen eine Geschichte aus einer anderen Zeit dar, die uns in unserer Zeit etwas zu sagen hat.

Was sagt sie uns?

Wir kommen bei der Arbeit an dem Stück immer wieder drauf, dass es leider mehr mit uns zu tun hat, als wir gerne hätten.

Denken Sie, auch wir leben in einer großen Umbruchzeit und wissen es nur noch nicht?

Das Stück erzählt von einer Welt, die sich im Recht glaubt, in dem, was sie repräsentiert, wie sie sich gebärdet, wie sie ihre Kinder erzieht. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht in einer Gesellschaft wiederfinden, die ebenfalls glaubt, im Recht zu sein – gegenüber anderen Gesellschaften, Religionen, Überzeugungen, Hautfarben. Der Grund-Wurm – so würde ich es nennen! – der Gesellschaft von damals wurde trotz aller Erfahrungen des 20. Jahrhunderts nicht zur Gänze ausgemerzt. Wir müssen aufpassen, dass wir diesen Wurm nicht wieder nähren und wachsen lassen. Und dadurch Gefahr laufen, dass er alles verschlingt, was wir an Toleranz und Offenheit gelernt haben!

Was ist dieser Wurm?

Das Gefühl, der Nabel der Welt zu sein. Der Anspruch auf das allein selig machende Wissen, wie es geht. Es gibt aber kein Recht darauf, Menschen anderswo auf der Welt zu sagen, wie sie zu leben haben – und umgekehrt auch nicht. Ich finde, man sollte versuchen, aus jedem Einfluss von außen etwas zu lernen, er stellt eine heilende Möglichkeit dar. Natürlich nicht, wenn jemand mit dem Lastwagen in die Menge fährt. Aber das tun ja nicht alle! Ich darf nicht aufhören, daran zu glauben, dass es etwas gibt, was uns Menschen verbindet. Etwas, das höher ist als Staaten, Nationen und selbst Patriotismus. Denn der ist schon in Gefahr, wie es Konstantin Wecker neulich formuliert hat, ein "Nationalismus in folkloristischem Gewand" zu sein.

Das Fremde macht aber vor allem Angst.

Die Welt, die der Roman zeigt, ist eine auf Angst gebaute! Und das hat viel mit unserer Zeit zu tun. Die Folge von Angst sind Krankheiten, Allergien, Neurosen, Heilssuche.... Man hat die Kirchen ausgeräumt, dafür rennt man zu den Ärzten und sucht Heilsbotschaften. Vielleicht wäre es gut, auch den Religionen wieder eine Chance zu geben, ohne deshalb unkritisch zu sein.

Auch die sind aber nicht unproblematisch, oder?

Mit dem Katholizismus bin ich groß geworden, den krieg ich sowieso nicht aus mir raus. Das muss ich erkennen, dann kann ich sagen: Du Kirche hast mir ein schlechtes Gewissen eingegeben und das vergesse ich dir nicht, das macht man nicht, man gibt Kindern kein schlechtes Gewissen. Aber ich habe auch viele wertvolle Erinnerungen an die Kirche!

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(kurier) Erstellt am <time datetime="2017-09-02T06:00:00+02:00" style="font-family: inherit; font-size: 13px; margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; vertical-align: baseline; font-style: inherit; font-variant-caps: inherit; line-height: inherit; color: rgb(102, 102, 102); ">02.09.2017, 06:00</time>