Gefeierte Premieren in München im Staatstheater am Gärtnerplatz: als Prof. Higgins in MY FAIR LADY und für den KLANG DER UNGESPIELTEN TÖNE, szen. Konzertlesung mit Konstantin Wecker  (beides s.u.)

 Jeden Montag: Michael Dangl als Horst Schnabel in der neuen Staffel von "SCHNELL ERMITTELT" um 20:15 Uhr auf ORF 1

Premiere in der Josefstadt am 3.5.: DER GOTT DES GEMETZELS (Yasmina Reza) (R: Torsten Fischer)

 

 

 

 

 

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Termin

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< ORF 1 - Vorstadtweiber (23) Die dritte Staffel
am 26.01.2018, um 19:30

Josefstadt: DER ENGEL MIT DER POSAUNE

Schon im 7. Monat ausverkauftt: die UA mit Michael Dangl und Maria Köstlinger

Trailer: https://youtu.be/dCt9nr9UJeA

"Maria Köstlinger und Michael Dangl zeigen atemberaubend ein Paar, das erst im Alter, nachdem er als Heimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg einen Schlaganfall erleidet und die Fähigkeit zu sprechen verliert (grandios: Michael Dangl) zueinander findet. Tolles Schauspielertheater." NEWS

"Michael Dangl gibt Franz Alt, der vom Glück und von Veränderungen träumt und doch genau das wird, was er nie sein wollte: Ein grauer Konservativer. Köstlinger und Dangl spielen faszinierend gut." KURIER

"Dangl mimt den Göttergatten als Pseudo-Sanguiniker mit böser Gereiztheit, die noch den Verzehr von Pistazieneis zur Gewalthandlung zwischen Eheleuten macht." DER STANDARD

"Die stickige Luft der letzten Jahre der Monarchie, der Geist der Erneuerung, gepaart mit Konfusion über neue Verhältnisse - all das bringen Köstlinger, Dangl und Co. auf den Punkt." SALZBURGER NACHRICHTEN

"Als Ehepaar brillieren Michael Dangl und Maria Köstlinger. Fulminanter Saisonauftakt." MOTTINGERS MEINUNG

"Starkes Ensemble im Strudel der Zeit." APA

"Ein feiner Saisonauftakt." DIE PRESSE

"Großartig: Michael Dangl" HEUTE.AT

Regie 

Janusz Kica

Bühnenbild und Kostüme 
Karin Fritz

Musik: Kyrre Kvam

Dramaturgie 
Matthias Asboth

Mit 
Alma Hasun, Maria Köstlinger, Alexandra Krismer, Silvia Meisterle, Marianne Nentwich, Alexander Absenger, Wojo van Brouwer, Michael Dangl, Xaver Hutter, André Pohl, Michael Schönborn, Matthias Franz Stein u.a.

Bühnenfassung von Susanne F. Wolf

Ich glaub dran, dass man Menschen
bilden und bessern kann –
ohne Zwang und Unterwerfung.
Ich wünsche mir eine grundsätzlich
freiere Welt und bin doch
selbst komplett gefangen und
weiß eigentlich nicht recht, wozu
ich wirklich existier.

Hans Alt

Das Beeindruckendste an diesem Roman ist etwas, das auf den ersten Blick eigentlich vollkommen banal ist: dass man die schwersten Brüche der österreichischen Geschichte innerhalb eines einzigen Lebens erzählen kann. Die junge Henriette liebt noch den Kronprinzen und wird als alte Frau von den Nazis umgebracht. Das ist verblüffend und macht dem Leser auf andere Weise klar: Der Zusammenbruch des habsburgischen Weltreichs, der Kollaps der Ersten Republik durch Bürgerkrieg und der "Anschluss" an Nazideutschland ereigneten sich innerhalb von so kurzer Zeit, nämlich von nur zwanzig Jahren, dass sie sich für die folgenden Generationen – also uns – zu einer einzigen unentwirrbaren Katastrophe zusammengeklumpt haben. Vom Kaiser wie von den Nazis fühlen wir uns heute durch tiefe, schützende Gräben getrennt, dabei folgte für Zeitgenossen auch damals, wie immer in der Geschichte, nur ein Tag unerbittlich auf den anderen.
Eva Menasse, 2016

Die Wiener Klavierbauerdynastie Alt steht im Mittelpunkt von Ernst Lothars epochalem Roman: Nach ihrer Vernunftheirat mit Franz Alt sieht sich Henriette in einem Korsett aus Zwängen und Tradition gefangen. Ihre Versuche der Rebellion scheitern, und so ist es ihr ältester Sohn Hans, auf den sie alle Hoffnungen setzt. Er soll jenes selbstbestimmte Leben führen, das ihr versagt geblieben ist. Doch auch er ist ein Gefangener der Konvention, ein unglücklicher Firmenerbe, der erst durch zahllose Schicksalsschläge und den erzwungenen Umbruch der Gesellschaft zu seiner Bestimmung findet.

Als Schriftsteller, Regisseur und Theaterdirektor machte sich der 1890 in Brünn geborene Ernst Lothar am Beginn des 20. Jahrhunderts einen Namen. 1935 übernahm er zusammen mit Max Reinhardt die künstlerische Leitung des Theaters in der Josefstadt, wurde aber 1938 zur Emigration gezwungen. Im amerikanischen Exil schrieb er mehrere erfolgreiche Romane, darunter Der Engel mit der Posaune, der 1944 erstmals in englischer Sprache veröffentlicht wurde. 1948 folgte die berühmte Verfilmung des Stoffes mit Paula Wessely, Attila Hörbiger, Hans Holt, Erni Mangold u.v.a. "Maria Köstlinger und Michael Dangl zeigen atemberaubend ein Paar, das erst im Alter, nachdem er als Heimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg einen Schlaganfall erleidet und die Fähigkeit zu sprechen verliert (grandios: Michael Dangl) zueinander findet. Tolles Schauspielertheater." NEWS

"Michael Dangl gibt Franz Alt, der vom Glück und von Veränderungen träumt und doch genau das wird, was er nie sein wollte: Ein grauer Konservativer. Köstlinger und Dangl spielen faszinierend gut." KURIER

"Dangl mimt den Göttergatten als Pseudo-Sanguiniker mit böser Gereiztheit, die noch den Verzehr von Pistazieneis zur Gewalthandlung zwischen Eheleuten macht." DER STANDARD

"Die stickige Luft der letzten Jahre der Monarchie, der Geist der Erneuerung, gepaart mit Konfusion über neue Verhältnisse - all das bringen Köstlinger, Dangl und Co. auf den Punkt." SALZBURGER NACHRICHTEN

"Als Ehepaar brillieren Michael Dangl und Maria Köstlinger. Fulminanter Saisonauftakt." MOTTINGERS MEINUNG

"Starkes Ensemble im Strudel der Zeit." APA

"Ein feiner Saisonauftakt." DIE PRESSE

"Großartig: Michael Dangl" HEUTE.AT

Regie 

Janusz Kica

Bühnenbild und Kostüme 
Karin Fritz

Musik: Kyrre Kvam

Dramaturgie 
Matthias Asboth

Mit 
Alma Hasun, Maria Köstlinger, Alexandra Krismer, Silvia Meisterle, Marianne Nentwich, Alexander Absenger, Wojo van Brouwer, Michael Dangl, Xaver Hutter, André Pohl, Michael Schönborn, Matthias Franz Stein u.a.

Bühnenfassung von Susanne F. Wolf

Ich glaub dran, dass man Menschen
bilden und bessern kann –
ohne Zwang und Unterwerfung.
Ich wünsche mir eine grundsätzlich
freiere Welt und bin doch
selbst komplett gefangen und
weiß eigentlich nicht recht, wozu
ich wirklich existier.

Hans Alt

Das Beeindruckendste an diesem Roman ist etwas, das auf den ersten Blick eigentlich vollkommen banal ist: dass man die schwersten Brüche der österreichischen Geschichte innerhalb eines einzigen Lebens erzählen kann. Die junge Henriette liebt noch den Kronprinzen und wird als alte Frau von den Nazis umgebracht. Das ist verblüffend und macht dem Leser auf andere Weise klar: Der Zusammenbruch des habsburgischen Weltreichs, der Kollaps der Ersten Republik durch Bürgerkrieg und der "Anschluss" an Nazideutschland ereigneten sich innerhalb von so kurzer Zeit, nämlich von nur zwanzig Jahren, dass sie sich für die folgenden Generationen – also uns – zu einer einzigen unentwirrbaren Katastrophe zusammengeklumpt haben. Vom Kaiser wie von den Nazis fühlen wir uns heute durch tiefe, schützende Gräben getrennt, dabei folgte für Zeitgenossen auch damals, wie immer in der Geschichte, nur ein Tag unerbittlich auf den anderen.
Eva Menasse, 2016

Die Wiener Klavierbauerdynastie Alt steht im Mittelpunkt von Ernst Lothars epochalem Roman: Nach ihrer Vernunftheirat mit Franz Alt sieht sich Henriette in einem Korsett aus Zwängen und Tradition gefangen. Ihre Versuche der Rebellion scheitern, und so ist es ihr ältester Sohn Hans, auf den sie alle Hoffnungen setzt. Er soll jenes selbstbestimmte Leben führen, das ihr versagt geblieben ist. Doch auch er ist ein Gefangener der Konvention, ein unglücklicher Firmenerbe, der erst durch zahllose Schicksalsschläge und den erzwungenen Umbruch der Gesellschaft zu seiner Bestimmung findet.

Als Schriftsteller, Regisseur und Theaterdirektor machte sich der 1890 in Brünn geborene Ernst Lothar am Beginn des 20. Jahrhunderts einen Namen. 1935 übernahm er zusammen mit Max Reinhardt die künstlerische Leitung des Theaters in der Josefstadt, wurde aber 1938 zur Emigration gezwungen. Im amerikanischen Exil schrieb er mehrere erfolgreiche Romane, darunter Der Engel mit der Posaune, der 1944 erstmals in englischer Sprache veröffentlicht wurde. 1948 folgte die berühmte Verfilmung des Stoffes mit Paula Wessely, Attila Hörbiger, Hans Holt, Erni Mangold u.v.a.