In der aktuellen Ausgabe des Magazins FALSTAFF: "Esslust und Liebeshunger", ein Essay von Michael Dangl 

Mehr zu Michael Dangls neuem Roman "IM RAUSCH" siehe unten

Wieder ab 19.9. als PROF.HIGGINS in MY FAIR LADY im Staatstheater am Gärtnerplatz, München (R: J.E.Köpplinger)

3.10. Premiere Wien, Theater in der Josefstadt: VINCENT LARCHET in "Der Vorname" (R: Folke Brabant)


 

 

 

 

 

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am 19.07.2019, um 19:30

Faust-Sinfonie (München, Staatstheater am Gärtnerplatz)

Franz Liszts »Faust-Sinfonie«, mit Texten von Christopher Marlowe, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau u.a. Doktor Faust zählt neben Don Juan und Don Quijote zu den prominentesten Figuren der europäischen Kulturgeschichte. Der Welt und des Lebens überdrüssig schließt der ältliche Gelehrte einen Pakt mit dem Teufel, um das zu erfahren, was ihm Wissenschaft und Bildung verwehrt hatten: Einen Augenblick des höchsten Glücks. Doch ein Bündnis mit den Mächten der Finsternis hat seinen Preis und unliebsame Folgen. Vielfach wurde der Fauststoff künstlerisch interpretiert und neu gestaltet. Johann Wolfgang von Goethe schuf mit seiner Faust-Tragödie eines der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur, ist aber bei weitem nicht der Einzige, der sich intensiv mit dem verbitterten Altersweisen auseinandersetzte. Von Goethes Drama inspiriert schuf der ungarische Komponist Franz Liszt zwischen 1854 und 1857 eine Sinfonische Dichtung, deren drei Sätze sich jeweils mit einer zentralen Figur der Tragödie befassen: Faust, Gretchen und Mephistopheles werden dabei zu klingenden Gestalten, ernst, romantisch und rauschhaft und beleben den alten Mythos mit neuer Kraft. Ergänzt durch Texte von Christopher Marlowe, Johann Wolfgang von Goethe und Nikolaus Lenau präsentiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der musikalischen Leitung von Anthony Bramall diesen viel zu wenig beachteten musikalischen Beitrag zur Faustrezeption.